Firmengeschichte

Die Firmengeschichte begann 1894 in Dresden mit der Geburt von Bernhard Göbel. Außergewöhnlich, wie die damalige Entwicklung um die Jahrhundertwende, war auch die berufliche Entwicklung des Firmengründers

Als Postbeamter begann Bernhard Göbel seinen beruflichen Werdegang. Mit dem Wechsel in die Zunft der Schausteller vollzog er den einschneidendsten Wandel in seinem Leben. Sein damaliger Entschluss machte ihn wohl zu einem der ersten Umsteiger  seiner Generation. Dass er mit diesem Schritt den Grundstein für die Existenz vieler Generationen legen würde, blieb ihm genauso unbekannt wie die Tatsache, dass die Entwicklung der Schausteller-Familie Göbel bezeichnend für die Entwicklung einer ganzen Branche sein würde. Menschen zu unterhalten und ihnen für einige Augenblicke Freude zu bereiten, bildeten damals wie heute die Motivation, um diesen Beruf auszuüben.

Mit einer Spielbude begann eine traditionsreiche Entwicklung, die auch nicht durch die beiden Weltkriege aufgehalten werden konnte. Bernhard Göbel übernahm nach dem Ersten Weltkrieg nicht nur den Vornamen des Vaters, sondern auch das Geschäft. Unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen startete Bernhard Göbel mit einer Zuckerbude und einem Kinderkarussell in eine eigene Schausteller-Zukunft.

Im Zuge der fortschreitenden technischen Entwicklung investierte man 1927 in einen Auto-Skooter, einem der ersten in Deutschland! Damit wurde die Entwicklung des Familienunternehmens eindeutig auf das zukunftsweisende Fahrgeschäft gelegt. Mit dieser Entscheidung dokumentiert Bernhard Göbel den Wandel für die gesamte Branche. Seinem Sohn Gerhard Göbel, der 1927 in Leipzig geboren wurde, hatte er somit die Weichen für eine kontinuierliche Entwicklung des Schausteller-Fahrgeschäftes gestellt.

Nach alter Tradition übernahm er den elterlichen Betrieb und verlor im Schicksalsjahr 1945 das gesamte Unternehmen durch die Flucht in den Westen. Der harte Wiederaufbau begann 1946 in Westdeutschland, Worms wurde die Wahlheimat der Schausteller-Familie Göbel.

Zurück zum Anfang  vom Auto-Skooter zur Pfeilwurfbude. Genau wie sein Großvater begann Gerhard Göbel mit einer kleinen, aber eigenen Schausteller-Bude. Mit ihr legt er den Grundstein für den Wiederaufbau. Schon 1948 konnte ein neuer Auto-Skooter angeschafft werden, mit dem der Name Göbel auch heute noch fest verbunden ist. Die Entwicklung der Schausteller-Familie Göbel steht für die Entwicklung einer ganzen Branche, an die Hans und Andreas Göbel heute nahtlos anschließen.

Der Tradition des Gewerbes und dem Anspruch des Publikums folgend, führt sie modernste Fahrgeschäfte. Trotz modernster Technik und immer größerem Sensationsdrang des Publikums ist für die Familie Göbel der Zauber der Schausteller-Berufes geblieben. Spaß und Freude stehen für sie und ihr Publikum im Mittelpunkt ihres Unternehmens. Einem der ältesten Dienstleistungsbetriebe in einer glanzvollen Unterhaltungswelt.

Die Firmengeschichte im Überblick

1894 Firmengründer Bernhard Göbel in Dresden geboren Spielbude, Blinker, Sohn Bernhard Göbel Zuckerbude, Kinderkarussell
1927 Auto-Skooter (einer der ersten Skooter in Deutschland)
1927 Gerhard Göbel geboren
1946 Pfeilwerfen
1948 Auto-Skooter
1956 6-Säulen-Auto-Skooter (Mack)
1960 Helikopter
1962 Schiefer Turm
1964 2. Auto-Skooter
1967 3. Auto-Skooter
1972 Eintritt der beiden Söhne Hans und Andreas
1972 8-Säulen-Auto-Skooter (Mack)
1976 Reverchon-Auto-Skooter
1977 Twister
1979 Babyflug "Biene Maya"
1980 Astro Liner
1982 Super-Rutsche (8 Bahnen)
1983 2. Super-Rutsche (8 Bahnen)
1985 Wildwasserbahn
1987 Wild Maus (Holz)
1986 Riesenrad Amore
1994 Wilde Maus (Stahl)
1996 Kinderwellenflieger
2000 Riesenrad Colossus
2000 Auto-Skooter Millennium
2001 Auto-Skooter 2
2006 Rutsche (5 Bahnen)
2007 Riesenrad Jupiter
2007 Rennpiste (Rutsche 4 Bahnen)